Schockfoto – Beltretter erzeugen Aufmerksamkeit

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Schockfoto - Fehmarn von oben
Schockfoto - Vor dem Tunnel ist Chaos, die Beltretter haben mit diesem Foto die Zukunft in den hässlichsten Farben gemalt. Foto und Quelle : Beltretter

Computer Animationen und Verfremdungen von Fotos zeigen manchmal mehr als es erlaubt ist

Die Beltretter haben in einem verfremdeten Foto die Sicht ihrer Dinge dargestellt und erzeugen damit eine große Aufmerksamkeit.

Fehmarn – der größte Absenktunnel der Welt und ein immer größerer Widerstand. Das deutsch/dänische Projekt gerät immer mehr in Verruf. Mit dem Foto wollen die Beltretter nun aufmerksam machen gegen die Umweltzerstörung und die Ausmaße des Projektes herausstellen.

Was man nicht darstellen kann, sind die 18km Ostseeboden die ebenfalls aufgerissen werden müssen, doch das Fehmarn Foto zeigt schon deutlich, welche Folgen bei einem solchen Projekt entstehen können.

Die Befürworter sprechen von Desinformation, auch die Angst, dass der Tourismus zurückgehen kann, ist überall zu lesen. Solche Fotos haben selbstverständlich ihre Wirkung, die müssen sie aber auch haben, sonst schaut heutzutage ja niemand mehr hin.

Bisher galt immer die Sprache schön zu halten und Aussagen leiser zu halten, wenn die Befürworter ihre Argumente hervorbrachten. In schönen und glatten Fotos präsentierte die PRO Gruppe einen in die Natur eingebetteten Tunneleingang mit viel Grün in den Fotos. Das „Davor“ haben nun die Beltretter präsentiert und ihre Argumentation mit dem doch sehr großen Foto, welches hier herunterladbar ist, ist vielleicht überzogen, doch es ist wichtig auch das Worst Case-Szenario aufzuzeigen.

Dabei gibt es nicht nur für die Ostsee Insel derartige Probleme, das gesamte Hinterland die Bahntrassen und notwendigen Straßenveränderungen werden den Süden von Schleswig Holstein genauso belasten wie das Baustellen Ungetüm, welches auf dem Foto zu sehen ist.

Es sind viele, die sich dagegen wehren, die ihrer Sache beistehen und ihrem Ärger Luft machen.

Wer Informationen zu dem Projekt und den Beltrettern lesen möchte, kann sich auf der Webseite der Initiative gerne umschauen. Es gibt viel zu sehen und auch manches, was fassungslos macht.

Bei Campact gibt es eine Unterschriften Aktion die den Ausstieg fordert. Wem die Augen geöffnet wurden kann sich hier beteiligen.

 

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