Ruhig und friedlich – O-Ton der Polizei und Bundespolizei

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Abbau der Travemünder Woche 2018
Abbau der Travemünder Woche 2018. Nach der Veranstaltung regiert in Travemünde, das große aufräumen.

Die fünfte Jahreszeit ist vorüber und die Polizei hat ein positives Fazit gezogen. In einer Presseerklärung hieß es 129. Travemünder Woche: friedlicher Verlauf mit vielen Besuchern

Travemünde – 24 Rohheitsdelikte wurden registriert, in 2017 waren es 29 Taten. Rohheitsdelikte sind Körperverletzung, Sachbeschädigungen und andere hässliche Begebenheiten und insgesamt wurden 56 Platzverweise erteilt.

Nach der Veranstaltung wird die Sicherheit wieder zurückgebaut.
Nach der Veranstaltung wird die Sicherheit wieder zurückgebaut.

Angesichts der veröffentlichten Gesamtbesucherzahl von rund 800.000 Menschen, ein sehr geringer Anteil, daher auch das Fazit. Erster Polizeihauptkommissar Matthias Kipp, stellvertretender Revierleiter des 3. Polizeireviers: „Wir blicken auf eine Travemünder Woche zurück, die für die Polizei auch in diesem Jahr zahlreiche Herausforderungen geboten hat. Die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher war zu jeder Zeit gewährleistet, die mit den Behörden und den Organisationen abgestimmten Konzepte und Präventionsmaßnahmen konnten umgesetzt werden.“

Engpässe beim Sucherverkehr und bei der Abreise nach dem Feuerwerk am Sonntag den 29. Juli 2018, es fehlen eben immer noch Parkplätze, die jedoch in Veranstaltungsnähe oder Strandnähe höher angefragt werden als die abseits liegenden Flächen Kowitzberg und Baggersand. In der Hoffnung, dass die Politik und der Kurbetrieb Travemünde zukünftig tragfähige Lösungen erarbeiten kann, waren doch viele Anwohner mit dem Verlauf der Großveranstaltung durchaus zufrieden. Und doch, es gibt sie immer noch, Tenor „Die Travemünder Woche ist zu laut“ die neoliberalen Ruhe suchenden Individuen, die weiterhin der Meinung sind, das Travemünde nur ihnen alleine gehört.

Quelle: TW / Segelbilder.de Regatten hautnah auf der Trave.
Quelle: TW / Segelbilder.de Regatten hautnah auf der Trave.

Auf dem Wasser gute Rennen und viele Rennen durchgeführt. Es ergab sich bei dieser Travemünder Woche kein außergewöhnliches Lagebild, die Wasserschutzpolizei meldete ebenfalls keine Unfälle oder schwerwiegenden Vorkommnisse. Auch die Zusammenarbeit mit dem Veranstalter und den Behörden der Hansestadt Lübeck verlief wie gewohnt problemlos. Auch die Zusammenarbeit mit den Beamten der Bundespolizei verlief reibungslos und effizient. Insgesamt verlief die 129. Travemünder Woche ruhig und gediegen ab. Dies kann gerne auch als Qualitätsmerkmal verwendet werden, obgleich immer noch Nörgler es nicht lassen, können den Namen des Ortes mit Füssen zu treten.

Vandalismus oder Unfall ?
Vandalismus ? Es mag viele Gründe geben, weshalb eine Glasscheibe zu Bruch gegangen ist. Kann man deshalb gleich auf Vandalismus schließen, oder wollen wir vielleicht abwarten bis sich eine arme Socke einen Unfall meldet?

Einen Schaden, welcher in der Pressemitteilung des Vereines Kunst und Kultur e. V. als Vandalismus bezeichnet wurde, gab es im Godewind Park. Ein Kunstwerk aus Glas ging dabei zu Bruch. Doch ob es sich tatsächlich um Vandalismus handelt, oder ob nicht vielleicht eine arme Socke mit seinem Fahrrad dagegen gedonnert ist, wird sich hoffentlich alsbald aufklären. Ein Anwohner meldete den Schaden, Genaues ist nicht bekannt. Bei Vandalismus könnte man jedoch vermuten, dass es dort mehr Schaden gegeben hätte, aber auch dies ist Spekulation und der wollen wir uns nicht unterordnen. Sollte hier ein Malheur geschehen sein, so kann sich der Verursacher gerne anonym bei uns melden, der Kopf wird ihm oder ihr nicht abgerissen. Wir leiten das dann gerne weiter.

Wie die Polizei berichtet, können wir dieser Presseerklärung durchaus beipflichten. Sie war ruhig die 129. Travemünder Woche und wer immer noch einen Vergleich mit Kiel irgendwo herleiten will, kann das für sich ja auch gerne machen, doch inzwischen ist die Travemünder Woche vom Konzept etwas völlig anderes, aber eine Veranstaltung, bei der auch gesegelt wird. Letzteres ist immer zu förderfähig, insbesondere die Inklusion mit Menschen, die das rein körperlich gar nicht können, kam sehr gut an. Segeln ist mehr als nur durch die See zu pflügen. Segeln, das sind die atemberaubenden Geschichten nachher in der Kneipe, die Beschreibung der Bilder die uns die Natur bietet, gleiten durch die See oder kämpfen durch das Rough, inklusive Sonnenuntergänge, die man nur auf dem Meer erleben kann und es spielt keine Rolle, ob in einer Megajacht oder in einer kleinen Jolle und nach einem Segeltag kann man schlafen wie ein Stein.

Zugkraft kann sich noch entwickeln, denn wenn die vielen Betten erst mal fertig sind, könnte sich die Buchungslage in den Hotels verbessern, allerdings so ruhig wie in diesem Jahr könnte bedeuten, das der Zug wegfährt und Travemünde nur hinterhersehen wird. Ein kleines Highlight müsste schon sein, Sven Hollesen, der Investor der Waterfront sagte einmal das auf dem Priwall „Hully Gully“ sein wird, wir haben ihn beim Hansetalk gebeten an diesem Thema dranzubleiben denn auch wir feiern gerne mal nach 22:00 Uhr eine Sommernacht voller Emotionen. Der Leiter des Kurbetriebes, Uwe Kirchhoff, führte bei Hansetalk auf unsere Nachfrage aus, dass es Gesetze gäbe, die einzuhalten sind, auch gut, dann feiern wir und unsere Gäste unseren Sommernachtstraum eben in Scharbeutz, Grömitz oder sonst wo, nur nicht in unserer Heimatstadt. Dort scheint es ja problemlos möglich zu sein. Selbst innerhalb einer Großstadt wie Hamburg, im Öjendorfer Park, steigt dieses Jahr noch ein Mega Event, dass Fette Ö, mit Musik weit nach 22:00 Uhr und dort ist, es immer noch ein Privatmann, der das Ding auf die Beine stellt, also wenn man sich mal die Liste der Highlights ansieht, kommt da in 3 Tagen wirklich mehr zusammen als bei der Travemünder Woche in 10 Tagen. Die Weltfremdheit sollte man vielleicht einmal ablegen.

Hässlich wie eh und je
Die Beschreibung für den Anblick in der Bertlingstraße kann bei so manchem etwas Schnappatmung auslösen. Das ist wirklich keine Präsentation für die TW-Veranstaltung und hoffentlich bauen die Menschen da keine Zusammenhänge auf. So etwas gehört gewiss nicht dazu.

Die Party danach gibt es dann im alten Seestern, hoffen wir mal das diese Party richtig abgeht und der alte Schuppen danach nicht mehr steht. So wie sich das gerade präsentiert, gehört es sicherlich nicht in unsere Stadt. Die Bertlingstraße hat es auch nicht leicht in diesen Zeiten, immer noch gibt es ein Hin und Her, welches sich hoffentlich alsbald zum Guten wendet, denn allmählich ist das zum Verzweifeln, so ein Anwohner. Weshalb die Investoren und die Stadtverwaltung die strittigen Punkte nicht schnell, klären können oder wollen, ist den Anwohnern dort ziemlich rätselhaft. Lösungen sind gefordert, denn das Stadtbild leidet darunter erheblich und Gäste, die zu uns kommen, nehmen diese Bilder mit, sicherlich nicht zum Vorteil der Hansestadt Lübeck.

Quelle: verlinktes YouTube Video - Die Queen Elisabeth beim Einlaufen 2011
Quelle: verlinktes YouTube Video – Die Queen Elisabeth beim Einlaufen 2011

Nun kommt am 7. August ja die Queen und da könnte es in Travemünde wieder brummen, denn das Schiff besitzt eine eigenartige Magie, die man ab und zu in Hamburg fühlen kann. Im Sommer 2011 löste das Ereignis ebenfalls Parkplatzprobleme aus, wenn nun die LTM das ein wenig würzt, kann das ebenfalls zu einem Sommer Happening werden. Die Bilder jedenfalls werden bleiben, viele Links wie zum Beispiel hier bei YouTube weisen dann wieder auf Travemünde hin und die Marketing-Experten können eine lange Zeit davon zehren, denn die schönen Bilder bleiben immer in Erinnerung.

Schöne Bilder werden wir dann nochmals bekommen, Kino am Meer wird am 15. August starten und bis zum 26. August 2018 ziemlich viele Bilder zeigen. Bei der Wetterprognose kann es sein das man die Kuscheldecken vielleicht nicht benötigt. Til Schweiger wird bei der Eröffnung da sein, zusammen mit dem Filmemacher Detlev Buck, steigt dann am 15. August die Eröffnungsveranstaltung ab 18:00 Uhr. Die Filmliste ist gut ausgewählt, es ist eben von Vorteil, wenn man die Zuschauer dabei einbindet. Die Veranstaltung hat sich in der Liste der Veranstaltungen im Seebad schon lange einen festen Platz etabliert.

Die 130. Travemünder Woche wird kommen und immer gab und gibt es kleine Veränderungen. Diese haben in diesem Jahr volle Tragkraft entwickelt, und wenn man hier und da noch kleine Akzente setzt, kann sich das Konzept gut weiterentwickeln. Etwas Aufbruchstimmung konnte im Ort wahrgenommen werden.

Noch mehr Bilder gibt es auf unserer Fotopage, die in diesem Jahr etwas langsamer mit Fotos gefüllt wird. In den kommenden 3 Wochen werden wir immer mal wieder einige Fotos hinzufügen.

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