MPS Hamburg Öjendorf – Petition gestartet

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Das Fette Ö im Öjendorfer Park hat für 2019 erstmals keine Genehmigung mehr erhalten

Hamburg – 22 Jahre Mittelalter Markt, Fest und buntes Beieinandersein wird ab 2019 nicht mehr möglich gemacht. Das Fachamt Management in Hamburg Mitte, hat eine Fortsetzung des mittelalterlichen Phantasie Spectaculums ab 2019 untersagt.

Argumente die sich nur ein Amtmann ausdenken kann

Weltfremd und ohne Sachverstand argumentiert der Fachbereich das eine zunehmende Kommerzialisierung aus den gestiegenen Eintrittspreisen abzuleiten, sei. Dies ist eine fragwürdige Entscheidung, denn an anderen Orten und Veranstaltungen sind die Eintrittspreise inzwischen als jenseits von Gut und Böse zu bezeichnen.

Ein Konzert im CCH fängt ab gut 80 € an, darunter wird man keine Kultur erleben können, beim MPS – mittelalterliches Phantasie Spectaculum bekommt man für sehr viel weniger Geld mehr als 15 Konzerte auf 5 Bühnen, jede Menge zu sehen und spezial Events wie zum Beispiel die Pferde Rittershow, Stelzentheater, eine Falknerei und es bietet Platz für die Menschen, die am Wochenende die Zeit tauschen. Die Heerlager treffen sich in Hamburg zum Abschluss der Saison und bei so manchem Lagerfeuer kann man viel über die Zeit des Mittelalters erfahren. Das ist Geschichtsunterricht „live“

Benachteiligung anderer Veranstalter

Das Fachamt führt aus: „Zudem begründen immer mehr Veranstalter den Wunsch der Nutzung der Grünanlage für kommende Veranstaltungen mit der Gleichbehandlung mit Ihrer Veranstaltung.“

Jetzt zeigt sich das, das die Verwalter an der Realität vorbei argumentieren. Im Grunde genommen hätten die sogar gute Argumente, um andere Veranstaltungen dort nicht genehmigen zu müssen, denn im Unterschied bietet das MPS mehr als nur Konzerte. Ein Rahmenprogramm, welches gut als Bildungsveranstaltung durchgehen könnte und sehr viele soziale Komponenten, die das Miteinander der Menschen fördern. Solche Akzente haben simple Konzerte nicht und daher könnte man auch gut argumentieren, wenn man es denn wollte.

Totschlagargument Landschaftsschutz

Mal davon abgesehen das, das MPS in 22 Jahren keine besonderen Vorkommnisse verursacht hat und die Veranstaltungsflächen quasi generalsaniert an die Stadt zurückgegeben wurden. Nach der Veranstaltung liegt im Öjendorfer Park sehr viel weniger Müll als vorher. Auch der Umgang mit den Flächen wird beim MPS anders gehandhabt, es liegen viele Bestimmungen und Aufforderungen darin den maßvollen Umgang mit der Natur zu propagieren und die Teams des MPS haben auf solche Dinge immer ein waches Auge.

Die Welt versteht der Veranstalter Gisbert Hiller zurzeit nicht. Eine lapidare E-Mail unterstreicht auch nicht sonderlich den Umgang der Behörden mit solchen Dingen. Davon können auch viele andere Veranstalter in Hamburg ein Lied singen.

In den sozialen Medien ist nun der Widerstand gegen diese Entscheidung auf den Weg gebracht worden. In einer Petition an das Fachamt werden die Stimmen der Menschen eingefangen. Bei Facebook und Twitter kommen noch einmal viele Stimmen dazu.

Auf einer unserer Fotopages wird die Rittershow von Hero Merkel gezeigt. Aus den Bildern wird deutlich, dass diese Veranstaltung sich nicht nur auf Konzerte bezieht. Für Jung und Alt und für Arm und Reich bieten sich Anblicke, die man sonst nirgends bekommen kann.

Das MPS “ Fettes Ömuss bleiben -> Petition

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1 KOMMENTAR

  1. This has become a historic event for the people. It should be allowed to continue. Green spaces should be preserved for the people and the future

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