Messer Angriff in einem Linienbus

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Jan Lindenau informiert sich vor Ort
Jan Lindenau, Dirk Asmussen und Dierk Dürbrook v.l im Gespräch.

Bei Lübeck Kücknitz kam es am Freitag den 20. Juli 2018 zu einem Angriff auf Fahrgäste und den Busfahrer

Lübeck – Eine Tat, die es sogar bis zur englischen Tageszeitung The Sun geschafft hat, doch ein Terror Anschlag ist es nicht gewesen. Die Hintergründe sind noch unbekannt, selbst Prof. Claudia Schmidtke (CDU) rief zur Besonnenheit auf. In einer Pressemitteilung ließ sie verlauten das Spekulationen nicht helfen, doch gerade die Facebook-Journalisten wissen alles. Die Travemünder Woche wird abgesagt und natürlich greifen das auch wieder ganz besondere Deutsche auf, die in Allem einen Angriff des Morgenlandes auf das Abendland sehen. Es ist widerlich wie einige Gesellen sich solche Dinge ausnutzen um Stimmung zu machen.

Fakt ist, dass es einen Angriff gegeben hat und es ist auch Fakt, dass es sich dabei um einen deutschen Staatsbürger handelt. Es ist keine Nebensächlichkeit, dass der Mann iranischer Herkunft ist, doch eine Radikalisierung ist nicht gegeben. Neben der Polizei Lübeck bestätigte dies auch der Innenminister Grothe, der eigentlich viel lieber die Travemünder Woche eröffnet hätte, doch nahm er sich dieser Sache im Lagezentrum an.

Auch Jan Lindenau informierte sich an Ort und Stelle und wies auch in seiner Eröffnungsrede zur Travemünder Woche darauf hin, dass solche Ereignisse weite Schatten werfen. 

Psychisch labil, so kann man es eigentlich betiteln, und wenn das nicht so traurig wäre, dann direkt wieder zur Tagesordnung übergehen. Das Warum, wird sich in den kommenden Tagen zeigen, aber im Grunde genommen ist derjenige, der sich so Achtung verschaffen will, ein ganz armer Teufel und unsere Gesellschaft sollte stark genug sein, dies zu kompensieren.

Bewahren wir nun erst einmal Ruhe und warten die weiteren Ermittlungen ab, diejenigen die solche Dinge zur Selbstdarstellung nutzen haben sich gerade wieder disqualifiziert.

Courage hatte der Busfahrer, denn er hat korrekt gehandelt und für sich entschieden den Bus an die Seite zu lenken, als er bemerkte, dass eine Rauchentwicklung stattfand. Er öffnete die Türen und versuchte den Brand zu löschen, als er dann von dem Täter angegriffen worden ist. Inzwischen war die Polizei jedoch schon am Einsatzort eingetroffen und der weitere Verlauf nahm seinen Gang. Es ist nicht richtig das wir lesen müssen, das der Busfahrer bereits während der Fahrt mit dem Messer angegriffen worden ist.

Inzwischen hat die Polizeidirektion einen Zeugenaufruf herausgegeben. Nach Angaben der Polizei verließen viele Buspassagiere und Zeugen den Tatort, bevor ihre Personalien aufgenommen werden konnten. Sie werden „dringend gebeten“ sich mit den Beamten unter (0451) 290 793 19 oder (0451) 290 793 03 in Verbindung zu setzen. Die Nummer (0451) 290 793 19 wurde von der Polizei auch als Bürgertelefon eingerichtet.

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