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Freitag, 07 Mai 2021

Weitere Street Art Fläche freigegeben – Graffitti unter der Lachwehrbrücke

Panorama

Eine weitere Fläche für Street Art wurde in Lübeck freigegeben. Neben der Marienbrücke und der Ivendorfer Brücke wurden nun die Widerlager der Lachswehrbrücke durch die Stadt Lübeck freigegeben.

Legale Flächen für Graffiti-Kunst in Lübeck waren in der Vergangenheit Mangelware und boten immer wieder den Grundstoff für Diskussionen, die in einer weltoffenen Stadt wie Lübeck eigentlich gar nicht notwendig gewesen wäre und noch heute kann sich ein großer Teil der Menschen und auch zu engstirnige Politiker solche Gegebenheiten kaum akzeptieren.

Zwischen der “Widerwärtigkeit der Bilder” in den Argumenten der Generation “Erziehung” und der Gegenwart in Lübeck scheinen die Grenzen jedoch aufgehoben zu werden. Weitere Flächen werden freigegeben und die Jugend kann hier ihr Potenzial entfalten und ganz gleich, was die Kunstwerke im Bildnis aussagen, bleibt die Interpretation der Kunst doch jedem” Im Auge des Betrachters” freigestellt. Auch Graffiti Kunst ist eine Subkultur im Genre der bildnerischen Künste und immer mehr wird diese Kunst auch Teil der Öffentlichkeit.

Die bisher freigegebenen Flächen zeigen eindrucksvoll, wie diese Kunst ausgelebt werden kann und sind ebenfalls Ausdruck von Kreativität und Leichtigkeit. Die Flächen werden immer wieder verändert werden und es auf diese Art und Weise freie Galerien im öffentlichen Raum.

Noch immer werden Graffitis fälschlicherweise mit gesprühten “Tags” verglichen, wenn wir nachfragten, stießen wir auf wenig Akzeptanz seitens der Interviewpartner. Während das Graffiti ein Abbild darstellt, ist der “Tag” der Name des Sprayers. Diese Namen finden wir zahlreich auf Stromkästen und manchmal auch als Ärgernis auf Hauswänden. Ein wenig Aufklärung findet der zugeneigte Bürger dann beispielsweise bei Wikipedia oder Spraybar

Das Jugendzentrum Burgtor setzt sich seit 2015 für Graffiti und Streetart als anerkannte Kunstform ein. “Wir unterstützen die Freigabe von legalen Flächen und unterstützen immer mal wieder unterschiedliche Graffiti-Projekte. Dazu arbeiten wir mit verschiedenen Akteuren wie zum Beispiel dem Brückenbauamt, den Entsorgungsbetrieben, Dräger und natürlich verschiedenen Künstlern zusammen. Wir sind außerdem Mitglied in der „AG Streetart“, die vom Kulturbüro der Hansestadt Lübeck organisiert wird, so ist auf der Homepage zu lesen.

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