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Freitag, 24 September 2021

Warnstreik beim Stadtverkehr Lübeck am Dienstag

Panorama

Für Dienstag, den 14. Januar 2020 hat die Gewerkschaft ver.di zu einem Warnstreik bei der Stadtverkehr Lübeck GmbH aufgerufen.

Von Betriebsbeginn bis Betriebsende werden alle Busse des Stadtverkehrs im Depot bleiben.

Die Tarifverhandlungen „TV-N Schleswig-Holstein“ zwischen dem Kommunalen
Arbeitgeberverband Schleswig-Holstein und der Gewerkschaft ver.di sind nach
dem zweiten Verhandlungstag ergebnislos vertagt worden.

Das von ver.di abgelehnte Angebot der Arbeitgeber sah eine Erhöhung der Entgelte von 1,8 % in 2020 und weiteren 1,3 % in 2021 mit einer Laufzeit bis Ende 2021 vor. Die von der Gewerkschaft geforderte Lohnerhöhung für 2020 von 2,06 € pro Stunde entspricht einer Erhöhung um 349 € im Monat bzw.14 %. „Wir halten die Forderung in einer Höhe von 14 % für vollkommen unangemessen und bedauern, dass durch den Streik unsere Fahrgäste betroffen sind“, sagt Andreas Ortz, Geschäftsführer der Stadtverkehr Lübeck GmbH.

Die Fahrgäste werden gebeten, sich am Dienstag soweit möglich, anderweitig
zu orientieren und z.B. Fahrgemeinschaften zu bilden, das Fahrrad zu nutzen
oder mit dem VOI-E-Tretroller zu fahren.

Die Linien 30, 31, 32, 33, 35, 38, 39 und 40 der Lübeck-TravemünderVerkehrsgesellschaft (LVG) sind von dem Streik nicht berührt und fahren nach Fahrplan. Der Fährverkehr der Priwall-Autofähre wird eingeschränkt
aufrechterhalten. Die ServiceCenter in Travemünde und am ZOB sind
geschlossen.

Der Streik trifft die Verkehrsunternehmen in Kiel, Neumünster, Flensburg und
Lübeck. Die Verhandlungen werden am 15.01.2020 fortgesetzt.
Informationen gibt es auch unter www.sv-lübeck.de

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