Hafenflächen müssen sich weiterentwickeln – nicht nur bei der LHG

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Zu der Diskussion um den Erhalt der Ölmühle in Lübeck-Siems erklärt das CDU-Bürgerschaftsmitglied Bernhard Simon das eine weitere Hafenentwicklung nicht nur die LHG betrifft.

Der Lübecker Hafen muss sich weiter entwickeln. Dazu müssen sich die Hafenflächen weiter entwickeln – nicht nur bei der stadteigenen Lübecker Hafengesellschaft (LHG). Die Hansestadt Lübeck darf privaten Hafeninvestoren keine Steine in den Weg legen. Denn, wenn wir einen prosperierenden Hafen in Lübeck behalten wollen, müssen wir auf Investitionen und Entwicklung setzen. Ansonsten bleibt uns nichts als ein Museumshafen.“

Wie jedes Gewerbe entwickele sich auch die Hafenwirtschaft weiter. Das Gebäude der alten Ölmühle stehe direkt an der Kaikante. Hafenflächen direkt am Wasser sind auch in Lübeck ein knappes Gut. Dabei genügen 115 Jahre alte Gebäude, wie die Ölmühle von 1905, nicht mehr den modernen Standards. Vor allen, wenn sie bereits seit 90 Jahren nicht mehr gemäß dem eigentlichen Errichtungszweck genutzt werden. Die letzte „alternative“ Nutzung sei vor 20 Jahren gescheitert.

Der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Bürgerschaftsfraktion Ulrich Krause ergänzte:

„Eine Hafenentwicklung darf angesichts der stagnierenden Entwicklung und der Probleme bei der städtischen LHG nicht ausgebremst werden – auch nicht durch den Denkmalschutz. Wir können von keinem Hafenbetreiber erwarten, dass er 10 Mio. Euro in den Denkmalschutz investiert. Die CDU-Bürgerschaftsfraktion erwartet, dass in der Hansestadt mit Gewerbe- und Hafenflächen Geld verdient wird, denn nur das sichert Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen, die wir in Lübeck dringend benötigen.“

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