Zu der Diskussion um die genderneutrale Sprache der Stadtverwaltung hat sich die CDU mit einer klaren Ansage dagegen ausgesprochen

Die CDU-Bürgerschaftsfraktion legt Wert auf die Feststellung, dass sie den Beschluß des Hauptausschusses zur gendergerechten Formulierung von Beschlußvorlagen und Anträgen nicht mitträgt, sie auch künftig ihre Anträge in Bürgerschaft und Ausschüssen in korrektem Deutsch abfassen wird und lädt den Bürgermeister ein, seine sprachlich ungelenke Dienstanweisung zu überarbeiten, wie der stellv. Fraktionsvorsitzende Ulrich Krause für die Fraktion mitteilte.

Die CDU-Bürgerschaftsfraktion bedauert, dass die Initiative von Genderaktivistinnen zur sprachlichen Lenkung von Verwaltungsmitarbeitern und Bürgerschaftsmitgliedern im Hauptausschuss – gegen die Stimmen der CDU – eine Mehrheit gefunden hat. Sie lehnt jede verbindliche Sprachregelung als Eingriff in ihre demokratischen Rechte ab.

Es ist nach ihrer Auffassung den Menschen in Lübeck nicht zu vermitteln, wenn unter dem Druck einer kleinen Pressure-Group unsere Sprache zwangsweise und unter Mißachtung der Grammatik verändert wird.

Die CDU-Bürgerschaftsmitglieder nehmen sich die Freiheit heraus, sich nicht auf diese Weise sprachlich oder gedanklich gängeln zu lassen und werden sich auch weiterhin von niemandem, auch nicht vom Bürgermeister, vorschreiben lassen, in welcher Weise sie Anträge und Anfragen zu formulieren hätten.

In den Lübecker Nachrichten sagte der Fraktionsvize Ulrich Krause “Die CDU macht bei der Gender-Sprache des Bürgermeisters nicht mit. Die Fraktion werde auch künftig ihre Anträge in Bürgerschaft und Ausschüssen in korrektem Deutsch abfassen. Krause weiter: „Wir laden den Bürgermeister ein, seine sprachlich ungelenke Dienstanweisung zu überarbeiten.“

Quelle: CDU PM

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