Flughafen Lübeck – Viel Befürwortung der Politik zum Flughafen Urteil

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Prof. Dr. Winfried Stöcker - Flughafen Lübeck
Prof. Dr. Winfried Stöcker eine ungeliebte Perönlichkeit, Investor und Kaufmann mit Visionen. Die Signale die vom Investor Stöcker und dem Flughafenchef Prof. Jürgen Friedel ausgehen, werden allgemein als positiv bewertet. Archivfoto: Carsten Bornhöft

Die Politik ist zufrieden mit dem Urteil

Am 27.02.2018 wies das Oberverwaltungsgericht (OVG) in Schleswig die
Klage der Gemeinde Groß Grönau gegen den Planfeststellungsbeschluss zum
Ausbau des Flughafens Lübeck ab.

Schleswig – Das Oberverwaltungsgericht hat die Klage der Gemeinde Groß Grönau gegen den Planfeststellungsbeschluss abgewiesen. Dies wurde sowohl im Landeshaus als auch in der Hansestadt Lübeck mit Erleichterung aufgenommen.

In Lübeck die BfL – „Endlich und schon lang erwartet wurde das richtige Zeichen gesetzt“, so BfL-Fraktionschef Marcel Niewöhner. „Wir als BfLer haben uns stets pro Flughafen eingesetzt und eine positive Entwicklung prognostiziert, so der Flughafen die Chance erhält, sich zu entwickeln.

Die Unabhängigen (Detlev Stolzenberg) Grundsätzlich ist der Flughafen Lübeck ein wesentlicher Faktor zur Erhaltung und dem Ausbau der Verkehrsinfrastruktur, sollte jedoch selbstständig eine wirtschaftliche Basis erreichen. Auf die Subventionierung seitens der Stadt Lübeck in Höhe von 5,5 Mio. € sollte verzichtet werden.

Die FDP Lübeck – „Wir freuen uns sehr darüber, dass dadurch endlich Planungssicherheit geschaffen wurde und dem Ausbau des Flughafens nun nichts mehr im Wege steht“, so der FDP-Fraktionsvorsitzende Thomas Rathcke. „Der Flughafen Lübeck ist sowohl ein wichtiger Standort- als auch Wirtschaftsfaktor für die Region Lübeck. Mit der Einschränkung der Nachtflüge wurde ein guter Kompromiss gefunden, der die Interessen der Anwohner hinsichtlich des Lärmschutzes berücksichtigt. Der geplanten Entwicklung sehen wir freudig und gespannt entgegen.“

Die Linke. Lübeck (Sebastian Kai Ising) – Mit der Abgabe an einen privaten Investor hat die Stadt Lübeck den Einfluß auf die Steuerung der weiteren Prozesse verloren. In einer Stadt, in der die soziale Daseinsfürsorge immer mehr abgebaut wird, wird viel Geld in die Hand genommen um die Wirtschaft zu fördern, hier sollte ein Umdenken stattfinden. Wirtschaftsförderung ist wichtig für die Region, aber es muss die Frage gestellt werden, ob nur die Bilanzen oder auch die Menschen von ihr profitieren. Im Zusammenhang mit der Entwicklung der Verkehrsinfrastruktur sieht DIE LINKE den Flughafen eher an zweiter Position. Die Anbindung an den HVV und den weiteren Ausbau des ÖPNV haben einen höheren Stellenwert.

CDU-Landtagsfraktion, Hans-Jörn Arp:  Ich freue mich über die positive Entscheidung im Sinne der Entwicklung der Infrastruktur in unserem Land. Das Urteil ermöglicht den Ausbau unserer Infrastruktur, der Wirtschaft und des Tourismus. Durch die Erweiterung der Landebahn können Fluggesellschaften mit Linienflügen nach Lübeck gezogen werden, um damit den Flughafen in Hamburg zu entlasten. 

Der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Kai Vogel: Die SPD-Landtagsfraktion nimmt es mit Interesse zur Kenntnis, dass der Lübecker Flughafen ausgebaut werden darf. Wir wünschen dem Betreiber für das wirtschaftliche Betreiben des Flughafens eine glückliche Hand und bei der Akquise von Fluglinien, die dem Flughafen Lübeck nutzen, viel Erfolg.

Die Stimmung zeigt deutlich positive Signale zum Ausbau des Flughafens Lübeck. Auch die damit verbundene Erweiterung der Verkehrsinfrastruktur kann sich gut entwickeln. Hierzu müssen jedoch noch Akzente gesetzt werden, denn die bisherige Anbindung von Bus und Bahn ist für die geplante Erweiterung notwendig, jedoch noch nicht genügend ausgereift. Es gilt die Chancen zu nutzen, die das Projekt Flughafen Lübeck, zu einem Eckpfeiler in Schleswig-Holstein ausreifen zu lassen.

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