Leben in Travemünde – Verboten

1
134
Grillen in Travemünde
Grillen in Travemünde am Grünstrand. Das geht gar nicht, es ist niemals schön wenn Menschen fröhlich ihre Zeit verbringen.

Die Masse der „Ruhesuchenden“ und die Masse der „Egomanen“ hat den Stadtteil fest im Würgegriff und Leben gibt es nur für „Priviligierte“

Es geht ums Grillen am Grünstrand, es ist eine Belästigung sondergleichen wenn dort , wo es erlaubt, ist gegrillt wird. 

Das sagt ein Teil der Gesellschaft, die sich gerne mal ihren Argumenten hingeben die letztlich doch mit wenigen Argumenten widerlegt werden können.

Argument,  Die bringen alles mit und geben in Travemünde kein Geld aus !

Schön das die Ferienwohnungsbesitzer auch kaum Geld ausgeben, oder die Vielzahl an Campern, manche Hotelgäste haben gar Vollpension. Eine Krakauer auf der Travemünder Woche für 4€, das selbst zahlen die Anwohner am Grünstrand auch nicht, und es hallt noch in den Ohren, wie teuer alles geworden sei. 

Die grillen sogar am Kurstrand, obwohl es dort verboten ist!

Wir haben doch gerade über den Grünstrand gesprochen, oder ? Wird es dort verboten und mit einem Bussgeld versehen, kann man dann ja getrost an den Kurstrand gehen, die Strafe ist dieselbe nur die Aussicht ist besser. Das würde sich dann häufen.

Ich, der Anwohner

Die Diskussion im Ortsrat ist entbehrlich und unser großes Tageblatt die LN wissen wie man Leser und Abonnenten einsammelt, denn man muss das das noch mit etwas krassem unterstreichen, jetzt fallen die Schlagworte Senator Hingsen, der König der Kampfsportler in Ämtern und Organisator der Sicherheitstruppen und selbstredend muss das Wort Drogen auch im Artikel vorkommen, das ist ja gerade jetzt besonders durch die Krähenteich Vorkommnisse durch die Rotationsmaschinen gejagt wird.

Der Christdemokrat, man denke mal über das Wort Christ nach, sieht in allem „unhaltbare Zustände, das spiegelt sich bereits in der Hamburger Presse wieder und man kann den Eindruck gewinnen das es sich bei den Gästen in Travemünde allesamt um Hottentotten handelt, fein untermischt mit Drogenhändlern und nächste Woche hat sich in Travemünde die Cosa Nostra breitgemacht. Es bleibt die Angst, das die Hells Angels den Strand übernehmen, letzteres würde ich begrüßen denn dann kann man unbesorgt grillen.

Werden die Räume enger oder sind es nur die „Ich sager“, Ich will Ruhe, Ich will hier sein, Ich will, Ich will und Ich will. Bemerken diese Menschen nicht das sie mit ihren Thesen nur alleine sind und es einen Teil in der Gesellschaft gibt der vielleicht leben will, der draussen ist und nicht die kostenlosen Angebote nutzt um sich dann zum Abendbrot wieder in die eigenen 4 Wände zurückzieht und dann alles was er in Travemünde gesehen, gerochen oder gefühlt hat in den Dreck zieht. Es soll diese Menschen geben, doch ihr wisst nichts darüber, denn ihr lebt im „ICH“.

Grillen in Travemünde ist ein Kapitaldelikt, welches mit Höchststrafen belegt werden muss, Hauptsache „Ich“ habe Ruhe und am besten es kommt hier keiner mehr hin, brauche Ich nicht – Ich will Ruhe!

Über Pöbeleien will ich gar nicht sprechen, denn dann müsste ich auch die Pöbeleien nennen die so mancher der „Ruhesuchenden“ über die Menschen, die dort auch leben wollen herauslässt und dies sind nicht wenige.

1 KOMMENTAR

  1. Natürlich sollen Menschen leben können. Diese Geldgier in den Sommermonaten finde ich auch anstrengend, sodass man als Einheimischer eher im Hinterland Essen geht etc. Die Orte gehören allen. Eins ist aber auch Fakt, Travemünde verändert sich in den warmen Sonnentagen am Wochenende. Aus Hamburg kommen arabische Großfamilien an, welche den Grünstrand in schieren Unmassen bevölkern. Das finde ich selbst auch mehr und mehr befremdlich. Es geht auch um Heimat und nicht nur um Geld, Ruhe etc. Wenn man sich fremd in eigenem Land fühlt, dann läuft etwas aus dem Ruder. Das sehe ich an besagten Tagen am Grünstrand eindeutig so.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here