Ist er weg ? – Stadtverkehr Haltestellen App

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Neue APP für den Stadtverkehr
Ein Muss für jedes Lübecker Handy von Nutzern des öffentlichen Personennahverkehrs. Die Zeiten an den Haltestellen werden nun im DyFis Talk angezeigt.

Der Stadtverkehr hat ein weiteres Info Angebot im Portfolio

Lübeck – Festzustellen das der Bus gerade weg ist braucht man in Lübeck nicht mehr. Der Stadtverkehr Lübeck hat eine Partnerschaft geschlossen die die Nutzung von DyFIS® Talk im Netz des Stadtverkehrs möglich macht.

Die APP gibt es für Android Telefone und IPhones. Sie hat eine Vorlesefunktion, was die Software barrierefrei macht. Diese App ist kostenlos erhältlich.

Was die APP nicht kann ist eine Route im Stadtverkehr planen. Die Nutzer können Haltestellen Informationen abfragen und sich die Abfahrtszeiten und die Linien anzeigen lassen. Wenn der Bus also mal wieder weg ist, kann man das auch schon auf dem Weg zur Haltestelle in Erfahrung bringen. Auch Haltestellen, welche kein elektronisches Anzeigesystem haben können nun bequem über das Smartphone abgefragt werden.

Barrierefrei auch auf der Homepage

Ergänzt wird der neue Service des Stadtverkehrs durch eine konsequente Überarbeitung der Homepage für sehbehinderte und blinde Fahrgäste durch die Agentur djumla-Webentwicklung. „Wir bieten ab sofort unseren sehbehinderten Fahrgästen auch einen barrierefreien Zugang zu allen Informationen auf unserer Homepage“, sagt Andreas Ortz, Geschäftsführer des Stadtverkehrs und der LVG.

Hintergrund ist hierfür das Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen und die ergänzende Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung (BITV). Die BITV verpflichtet öffentliche Bundeseinrichtungen ihre Webseiten so zu gestalten, dass Menschen mit Sehbehinderungen keine zusätzlichen Hürden bei der Nutzung haben. „Wir gehen mit gutem Beispiel voran und werden als Verkehrsunternehmen bei diesem Thema eine Vorreiterrolle spielen“, so Ortz. “Mit der Echtzeit-App für Smartphones und der konsequenten Überarbeitung unserer Homepage nach den Prinzipien international anerkannter Standards haben wir einen großen Beitrag für die Barrierefreiheit im digitalen Netz geleistet“. Zu den Standards gehören u.a. Wahrnehmbarkeit durch Schriftgröße und Kontrastwerte, Vorlesbarkeit von Tabellen oder z. B. Verständlichkeit durch kurze Sätze.

Die übersichtliche Gestaltung einer Internetseite kommt dabei nicht nur Sehbehinderten sondern auch allen anderen Nutzerinnen und Nutzern zugute.

 

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