ISPS Bereich verhindert Verkehrsentlastung

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Geschätzte 1600 LKW monatlich - eine Mehrbelastung
Geschätzte 1600 LKW monatlich - eine Mehrbelastung für den Urlaubsort Travemünde

Baulastverkehr vom Baggersand kann nicht über den Skandinavienkai abfließen

Travemünde – Ein Seebad und ein Urlaubsort, der ohnehin schon ein Verkehrsproblem hat, wird in den Sommer und Urlaubsmonaten nun mit zusätzlichem Schwerverkehr belastet sein. Eine Anfrage des Ortsrates an den Bereich Stadtplanung der Hansestadt Lübeck, wurde durch den Stadtplaner Karsten Schröder an die LHG weitergegeben.

Unter dem Argument auf Terrorbekämpfung und der Sicherheitsauflagen wären unter bestimmten Auflagen ausschließlich kontrollierte Durchfahrten möglich, jedoch fällt Bauschutt Abfuhr und Zufuhr von Baustoffen nicht unter diese Regelung.

Der Vorsitzende des Ortsrates Travemünde Gerd Schröder hat für eine solche Argumentation nur noch ein Kopfschütteln übrig. So wollte er erreichen, dass eine einvernehmliche Lösung für diese Welle an Fahrzeugen und damit entstehenden Problemen gefunden werden kann.

Es setzte ein höflich umschriebenes NEIN, für ein Problem, welches bei der Stadtverwaltung und der LHG, dem Anscheinen nach, noch nicht richtig angekommen ist. Die Kreuzung Baggersand – Torstraße hat in den Sommermonaten bereits schon jetzt Probleme in Aussicht und nun kommen noch die dicken Fahrzeuge hinzu. Dass dort zum Beispiel ein Schulweg kreuzt, Fahrradfahrer aus Ivendorf kommend und der tägliche Einkaufsverkehr an bestimmten Zeiten frontal aufeinandertrefft, ist eine Tatsache. Die Verlagerung des Parkplatzes am Baggersand entlang der alten Travemünder Landstraße kommt zusätzlich oben drauf und nun noch die Lkw.

Es kommen laute Zeiten auf die Travemünder zu und von Urlaubsflair ist an der Stelle vermutlich nichts mehr übrig, wenn sich der Verkehr dort zusammenballt. Ferner ist auch zu erwarten, dass der Abraum irgendwo auf den freien Flächen zwischen Kücknitz und Travemünde abgeladen werden wird.

Dies wird die Stadtteile Ivendorf, die Ivendorfer Landstraße und die Kreuzung Ostseestraße  belasten. Die Ivendorfer Landstraße ist ohnehin schon verkehrsberuhigt und entsprechend baulich hergerichtet, so ist zu erwarten, dass weitere Störungen auf der ohnehin schon durch anreisenden Urlaubsverkehr belasteten Straße auftreten werden.

Die Ivendorfer Landstraße ist eigentlich für den Lkw gesperrt, doch kaum jemand hält sich daran, insbesondere wenn die Lkw mal wieder den falschen Weg zum Terminal des Skandinavienkais gewählt haben und nun am Nordtor stehen und nicht hereingelassen werden. Dann drehen die um und das Navi zeigt den meisten den Weg über die Ivendorfer Landstraße. Es ist auch zu erwarten das die Bauunternehmer mit kleineren Einheiten, die dort durchfahren können, den kürzeren Weg wählen werden.

Die Beweggründe sich nach Angaben der LHG nachvollziehbar, doch kann man sich nicht dazu aufraffen, eine Lösung zusammen mit der Landesregierung zu finden. Für die ISPS-Bereiche hat das Land die Zuständigkeit und die Stadtverwaltung muss sich an diese Reglungen halten.

 

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