Forderung an die Stadtspitze – Einheitsfeier muss nach Lübeck

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Ingrid Schatz (CDU) im Grenzmuseum Lübeck Schlutup
Detlev Stolzenberg " Ingrid Schatz und ihr Team des Grenzmuseums in Schlutup leisten mit großem ehrenamtlichen Engagement einen wichtigen Beitrag, um innerdeutsche Geschichte lebendig zu erhalten."

Die Unabhängigen um Detlev Stolzenberg haben am gestrigen Mittwoch im Grenz Museum in Schlutup eine Gedenkfeier anlässlicher des Mauerfalls vor 28 Jahren veranstaltet.

Lübeck – Am 7. Februar 2018 war die Mauer länger überwunden als sie stand. Die Unabhängigen haben dazu ein Mauer-Dauer Gedenken an der Grenzdokumentations-Stätte in Schlutup abgehalten. Detlev Stolzenberg erläuterte sein Anliegen: „Die Mauer ist seit 28 Jahren überwunden. Diese grandiose Revolution, die die Menschen in der DDR bewirkt haben, muss im Bewusstsein bleiben, damit die Mauern, die noch in Gesellschaft und Köpfen vorhanden sind, endgültig überwunden werden können.“ Viele Besucher nutzten die Gelegenheit und berichteten von ihren Erfahrungen mit der Grenze und mit den Menschen in Ost und West. Persönliche Erlebnisse, aber auch kritische Einschätzungen wurden vorgetragen, etwa zur Überstülpung des West-Systems anstatt eines gemeinsamen Zusammenwachsens.

Die Forderung das die Einheitsfeier in Lübeck durchgeführt werden sollte, war bei allen Anwesenden zu hören. 2 Punkte der Liste sind in Lübeck authentisch , nur die Fläche von 16.000 m² kann in Lübeck nicht angeboten werden. Scheitert es an der Fläche? Haben wir in Lübeck nicht genügend Raum zur Verfügung? 

Stefan Höfel, der die Idee für eine Mauer-Dauer-Feier am 7. Februar beisteuerte, unterstützt dieses Anliegen: „Lübecks Stadtspitze sollte sich dafür stark machen, dass die zentrale Gedenkfeier 2019 zum Tag der deutschen Einheit in Lübeck stattfinden sollte. Hier wurde die Grenze geöffnet, hier sollte die Feier auch begangen werden.“

Detlev Stolzenberg brachte bei dieser Gelegenheit seine Wertschätzung für die wichtige Arbeit der ehrenamtlich Tätigen im Grenzmuseum zum Ausdruck: „Ingrid Schatz und ihr Team des Grenzmuseums in Schlutup leisten mit großem ehrenamtlichen Engagement einen wichtigen Beitrag, um innerdeutsche Geschichte lebendig zu erhalten. Dies verdient mehr Unterstützung durch die Stadt.“

Quelle DU-HL

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