Emissionsfreie Innenstadt bis 2025 – Lübeck

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Aus der Lübecker Bürgerschaft – Lebensraum Innenstadt

Lübeck – Die Vorlage der GAL Fraktion liest sich gut, doch die Stimmen der umweltnahen Parteien und Fraktionen finden kaum Gehör, so wurde diese Vorlage abgelehnt. Im Video – Katja Mentz GAL Fraktion – grün,alternativ, links

Die Vorlage – Der Bürgermeister wird beauftragt, im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes ein Verkehrswendekonzept für Lübeck zu erstellen, das schrittweise bis zum Jahr 2025 die „Emissionsfreie Innenstadt“ vorsieht. Für den nichtberechtigten motorisierten Individualverkehr soll es keine Ausnahmen geben – auch wenn dieser elektrisch betrieben wird.

Das Konzept soll vor allem Vorschläge enthalten, wie der motorisierte Individualverkehr insgesamt verringert und vermieden werden kann. Mögliche Fördermittel von Bund und Land sollen hierbei genutzt werden.

Der Verkehr in der Stadt, ein großes Problem Thema, doch es soll einfach nicht gelingen, eine Diskussion darüber zu führen, wie wir zukünftig in unserer Stadt leben werden. Wir erleben Veranstaltungen, wie die von Jan Gehl, der uns erklärt wir schön die Welt einfach ist. Dass beispielsweise in Kopenhagen wieder mehr Menschen draußen sind und wie man in anderen Städten in einer Stadt „lebt“. 

In Lübeck leben wir Verkehr, wir können einfach nicht vom Auto lassen. Am besten eine -Drive In- Apotheke oder wie in den Baumärkten, am besten noch die Ware in den Kofferraum packen lassen, Hauptsache wir müssen uns nicht bewegen.

Ragnar Lüttke - DIE LINKESpätestens kommt jetzt das Elektro Auto zur Sprache, welches keine Emissionen in die Welt pustet. Dazu bezog Ragnar Lüttke (DIE LINKE) Stellung. Das E-Auto fährt emissionsfrei, jedoch wird an anderer Stelle ungleich viel mehr zur Produktion von Strom in die Umwelt abgegeben.

In der Stadt leben Menschen, Kinder und Alte und in der Innenstadt sind viele Ärzte und Geschäfte. Es ist ein Ballungsraum, in dem sehr viel Bewegung tagsüber stattfindet und am Abend schläft das Treiben ein. Die Menschen, die am Vormittag noch in der Stadt gewesen sind, ziehen sich zurück in ihre Komfortzone des Gartens oder in die ruhigen Stadtteile und bekommen nichts mit vom Trubel. Daraus lässt sich jetzt die Frage ableiten, mit welchem Recht fordert man eine gesunde Umwelt vor der Haustür und denkt nicht darüber nach, wie sich die Menschen fühlen, die in der Stadt leben. Man trennt Müll, zeigt sich umweltbewusst und mit dieser doppelzüngigen Moral erledigt an am Tag danach die wichtigen Geschäfte mit dem SUV in der Innenstadt.

Die Stadt bezahlt es ja, die Straßenschäden und Emissionsmessungen kosten Geld, unser aller Geld. Das bedenkt man nicht und verschließt sich den Diskussionen, obgleich die Vernunft obsiegen sollte und wir alle miteinander ein Dorf, eine Stadt oder eine Kommune bilden.

Dieser Antrag sagt ja nicht das die geschehen soll, es soll lediglich darüber nachgedacht werden, wie wir unseren Lebensraum, lebenswerter gestalten können. Es wäre an der Zeit, darüber nachzudenken wie wir unter Einbeziehung aller, die Zukunft für unseren Teil der Welt gestalten sollten. Doch zeigt sich kaum Interesse, nur einige wenige denken darüber nach, Hauptsache vor meiner Tür ist die Welt noch in Ordnung.

Wenigstens darüber reden, wäre ein Signal für einen Aufbruch in eine vielleicht bessere Zeit gewesen.

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