Die Unabhängigen – Konzepte für Travemünde im Gespräch

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Heino Haase und Willi Altenburg
Viel zu Bedenken haben die beiden Kandidatzen der Wähler*innen Initiative "Die Unabhängigen" bei der Grundsatzdiskussion die bei der Klausurtagung im Februar vorgelegt werden soll.

Die Kandidaten der Wähler*Innen Initiative die Unabhängigen für die beiden Travemünder Wahlkreise 24 und 25 sind besetzt durch Heino Haase und Willi Altenburg.

Travemünde – Ihre Schwerpunkte für die Kommunalwahl haben die beiden Kandidaten bei einer gemeinsamen Erstellung eines Planes zusammengestellt. Mehr Akzente für das Seebad wollen die beiden in Travemünde geborenen Einwohner hervorheben.

Ein Hotel an der Kohlenhofspitze des Priwalls sowie eine weitere Bebauung des Ortes mit noch mehr Hotels und Eigentumswohnungen empfinden die beiden als eine Überforderung des Ortes und werden dagegen ihre Stimmen erheben. Beide Kandidaten sprechen sich dagegen aus, dass noch mehr Häuser, Wohnungen – speziell in der Altstadt – nur als Ferinewohnungen vermietet werden und so das soziale Gefüge der Travemünder zerstört wird.

Der geplante Bau von Ferien-/Eigentumswohnungen an der Ostseestraße auf dem Gelände des ehemaligen Pommernzentrums stößt bei Willi Altenburg auf große Skepsis. „Die soziale Austrocknung hier im Ort hat Ausmaße angenommen, die ich nicht mehr gutheiße“, so der Kandidat Altenburg. Auch der Raubbau an den Stätten die hier Kultur bedeutet haben ist nicht hinnehmbar. „Wenn ein Investor hier baut, sollte er in die Pflicht genommen werden entsprechende Angebote mit einzuplanen. Es geht hier allgemein nur um Übernachtungszahlen, doch die für die notwendige wirtschaftliche Kraft im Ort, die Tagesgäste, fallen bei so einer Entwicklung kaum noch ins Gewicht.“

Eine überdimensionierte und lieblose Bebauung der Travewiesen ist für die beiden Kandidaten undenkbar. Die Flächen werden gebraucht für die Travemünder Woche und als Hochwasserschutz. Heino Haase stößt der durchgeführte Workshop sauer auf. „Dazu Heino Haase: Die Bebauung war ist von den Bürgern nicht gewollt und wurden bereits zu Anfang der Veranstaltung vordiktiert. Travemünde lebt vom Blick aufs Wasser und freie Sichtachsen.“

Willi Altenburg möchte in Travemünde deutlich mehr Kultur und Angebot durchsetzen. Es gibt so viele Vereine und Gremien, die das könnten. Sein Wunsch ist dahin gehend das diese Organisationen endlich an einem Strang ziehen und nicht ständig ein Gegeneinander produzieren. Insbesondere der Generationenkonflikt ist in Travemünde übermäßig groß. „Wenn es uns nicht gelingt, ein Angebot für viele Generationen herzustellen dann setzen wir unseren einstmaligen Ruf als Urlaubsort aufs Spiel.“ „Wir gestalten den Ort“ ist sein Wunsch und sein erklärtes Ziel. 

Parkraum und Verkehr, hier wird so viel falsch angegangen, seien es die Radwege oder die Zuführung des Autoverkehrs in den Urlaubsort. Die Verlagerung von noch mehr Verkehr auf die Ivendorfer Landstraße wollen beide Kandidaten nicht hinnehmen und machen sich Sorgen um die Zukunft. Es besteht ein Mangel an vernünftigen Lösungen für Parkraum und Entflechtung des Verkehrs an kritischen Punkten. Wenn der Baggersand erst mal fertig bebaut ist, dann wird dort das Chaos herrschen, diese Menge an Fahrzeugen kann die Kreuzung nicht tragen, das wird ein Nadelöhr und die Stadtverwaltung wäre gut beraten, diese Dinge noch einmal genau zu überdenken.

Die Unabhängigen setzen auf bewussten und verträglichen Tourismus, der viele Bereiche der Erholung abdecken könnte, eine einseitige Behandlung des Themas kann sich nur negativ auswirken. Eine höhere Bandbreite der Diskussion und eine wirkliche Bürgerbeteiligung ist erwünscht.

Die Bewegung um Detlev Stolzenberg kämpft seit der Bürgermeister Wahl um mehr Bürgerbeteiligung, mit diesem großen Problembereich wollen Willi Altenburg und Heino Haase endgültig aufräumen. “ Viel zu Viel wird von oben diktiert, die Menschen nicht gehört oder einige Angelegenheiten so lange verschwiegen bist Fristen nicht mehr eingehalten werden können.“ Dies ist nicht mehr hinnehmbar und dagegen werden wir unsere Stimme erheben.“

 

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