Travemünde ist der Lübecker Stadtteil, in dem die sozialen Spaltungen der Stadt am deutlichsten Zutage treten.

Nur durch Tunnel oder teuren Zugverkehr erreichbar, sind Menschen mit geringen Einkommen von der Teilhabe am Leben Travemündes, insbesondere des Erlebens von Strand, Meer und Kulturangeboten ausgeschlossen. Ein Umstand, den DIE LINKE nicht weiter hinnehmen möchte. Die Partei fordert ein Travemünde für alle, getreu ihres Wahlkampfmottos „Wem gehört die Stadt?“.

„Eine Überalterung der Bevölkerung, teure Luxusbebauung und unerschwingliche Eintrittspreise bei kulturellen Veranstaltungen machen eine ausgewogene Sozialstruktur des Stadtteils unmöglich. Wir machen uns dafür stark, dass gerade Meer, Strand und Travemünder Kultur für alle Lübecker*innen erlebbar werden, da sie fester Bestandteil der Lübecker Identität sind“, sagt Ute Abromeit, die im Wahlkreis Travemünde direkt zur Kommunalwahl antritt und auf Listenplatz 3 zu den aussichtsreichen Kandidat*innen für den Einzug in die Bürgerschaft gehört.

Sascha Luetkens, der ihr auf Platz 4 der Liste der Linken nachfolgt ergänzt: „Einer weiteren Gentrifizierung des Stadtteils wollen wir durch sozialen Wohnungsbau, einen kostengünstigen Nahverkehr und Vergünstigungen bei kulturellen Veranstaltungen für Familien und Menschen mit geringen Einkommen entgegenwirken. Wir fordern ein Travemünde für alle!“.

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