Böllerverbot – BfL bezieht Stellung

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Astrid Stadthaus-Panissié (BfL)
Astrid Stadthaus-Panissié (BfL)

Böllerverbot in Lübeck grundsätzlich nicht 

Lübeck – Zum Böllerverbot hat sich Astrid Stadthaus-Panissié (BfL) in einer Pressemitteilung an die Bürger gewandt um die Standpunkte der BfL zur Diskussion zu stellen.

BfL – Uns BfLern geht es nicht um ein grundsätzliches privates Böllerverbot in Lübeck zu Silvester oder auch anderen Anlässen. Wir wollen unseren Mitbürgern den Spaß nicht verderben. Aus Rücksicht auf die Bedürfnisse anderer sollten aber die ChinaBöller auf Grund ihrer unverhältnismäßigen Lautstärke eingestellt werden. Alle Appelle auf mehr Rücksichtnahme gegenüber den Leidenden haben – gerade zum letzten Jahreswechsel – nicht gefruchtet, sondern sich buchstäblich in Schall und Rauch aufgelöst.

Ein Teil der Bevölkerung hat an Feuerwerken großes Vergnügen, der andere Teil muss darunter leiden. Argumente wie Gefahren für Mensch und Tier, Umweltverschmutzung und Luftverpestung, unzählige Feuerwehreinsätze und Krankenbehandlungen bleiben ungehört. Dazu werden die Feuerwerke zunehmend exzessiver. Gerade beim letzten Jahreswechsel waren bombenartige Detonationen immer wieder zu hören, schon lange vor dem Jahreswechsel und auch noch lange danach bis in die Morgenstunden. Die Böllerknallerei wird nicht auf eine mitternächtliche Stunde beschränkt, sondern tagelang ausgeübt.

Bei der älteren Bevölkerung werden die Kriegsgeschehnisse wieder ins Bewusstsein gerufen, bei Menschen, die wir aus Kriegs- und Krisengebieten aufnehmen und behandeln, bricht das Trauma wieder auf. Und dann die, die sich am wenigsten wehren können, die Tiere. Welch unsagbares Leid wird ihnen zugeführt. Nicht nur unseren Haustieren, für die wir ja gern sorgen, sondern auch denen in freier Natur.

Mangelndes Einfühlungsvermögen und Rücksichtslosigkeit dienen nicht dem Allgemeinwohl und daher muss eine Lösung gefunden werden.

Pressemitteilung BfL

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